LICC Dundee

Zentrale Säulen

Unsere Grundwerte

Bei LICC leben wir nach dem Prinzip L.E.V.J. – Liebe, Exzellenz, Verantwortung und Jüngerschaft. Diese Werte leiten unsere Entscheidungen und prägen unsere Kultur.

Liebe

Liebe

Liebe steht im Zentrum dessen, wer wir sind. Wir lieben, weil Gott selbst Liebe ist und uns zuerst geliebt hat. Seine Liebe formt unsere Identität, leitet unser Handeln und bestimmt, wie wir einander begegnen. Alles, was wir tun — jedes Gespräch, jede Entscheidung, jede Begegnung — geschieht in dem Bewusstsein, dass wir von Gott tief geliebt sind und dazu berufen wurden, diese Liebe in die Welt widerzuspiegeln.

Unsere Liebe beginnt bei Gott. Wir lieben Ihn leidenschaftlich, suchen Ihn bewusst und ehren das, was Ihm wichtig ist. Weil Gott Menschen wertschätzt, schätzen auch wir Menschen. Wir lieben Gottes Familie, wir lieben Sein Haus und wir lieben Sein Werk. Diese Liebe ist weder distanziert noch formell; sie zeigt sich im Alltag — durch Freundlichkeit, Geduld, Demut und aufrichtige Fürsorge für andere.

Liebe ist ein wesentlicher Bestandteil unseres Lebens. Sie beeinflusst, wie wir sprechen, wie wir dienen und wie wir füreinander da sind. Wir geben aus Liebe, nicht aus Pflicht. Wir korrigieren aus Liebe, nicht aus Stolz. Wir beten aus Liebe, nicht aus Gewohnheit. Selbst in Momenten von Spannung oder Missverständnissen bleibt Liebe der Maßstab unseres Handelns. Sie stabilisiert unsere Herzen und fördert gesunde Beziehungen, die Gott ehren.

Vor allem aber ist Liebe unsere Kultur. Sie ist ein Wert, den wir hochhalten, und ein Lebensstil, für den wir uns täglich entscheiden. Es ist nicht nur etwas, das wir sagen — es ist etwas, das wir leben. Wenn Menschen unsere Türen betreten, sollen sie die Wärme, Annahme und Barmherzigkeit spüren, die aus einer von Gottes Liebe geprägten Gemeinschaft fließen. In allem, was wir tun, wählen wir den Weg der Liebe — denn Liebe ist, wer Gott ist, und Liebe ist, zu wem wir werden.

Exzellenz

Exzellenz

Exzellenz ist unsere Antwort darauf, wer Gott ist und was Er für uns getan hat. Unser Gott verdient das Beste, und Er verdient unser Bestes — denn Er hat uns zuerst Sein Bestes gegeben. Jede Gabe, jede Gelegenheit und jeder Atemzug, den wir haben, kommt von Ihm, und wir ehren Ihn, indem wir nicht leichtfertig mit dem umgehen, was Er uns anvertraut hat. Wenn etwas nicht mit Exzellenz getan wird, ist es nicht würdig des Gottes, dem wir dienen.

Exzellenz bedeutet, alles mit Absicht und Sorgfalt zu tun. Sie zeigt sich in der Art, wie wir dienen, uns vorbereiten, sprechen und Gott gegenüber anderen repräsentieren. Ob wir einen Gottesdienst leiten, einen Raum reinigen, einen Gast willkommen heißen oder unserer täglichen Arbeit nachgehen — Exzellenz sagt: „Das ist Gott wichtig, also ist es mir wichtig.“ Exzellenz hat nichts mit Perfektion zu tun, sondern damit, das Beste zu geben mit dem, was man hat, dort, wo man steht.

Exzellenz ist Teil unserer Kultur und ruft uns zu ständigem Wachstum auf. Sie fordert uns heraus, es besser zu machen als gestern, zu lernen, uns zu verbessern und Selbstzufriedenheit abzulehnen. Unser Weg mit Gott verdient Exzellenz — in unserem Gebet, im Studium Seines Wortes und im Gehorsam gegenüber Seiner Stimme. Unser Dienst für Gott verdient Exzellenz — in der Art, wie wir dienen, planen und umsetzen. Unsere Beziehungen verdienen Exzellenz — in der Art, wie wir zuhören, ehren, vergeben und einander lieben.

Wenn wir Exzellenz ernst nehmen, ehren wir Gott und inspirieren Menschen. Auf Abkürzungen zu verzichten, vorbereitet zu sein und Verantwortung für unser Handeln zu übernehmen, zeigt ein Herz, das gute Haushalterschaft versteht. Exzellenz ist nicht für wenige reserviert; sie ist ein Maßstab für uns alle. Als Gemeindefamilie entscheiden wir uns, Gott unser Bestes zu geben, im Vertrauen darauf, dass Gott verherrlicht wird und Leben verändert werden, wenn Exzellenz zu unserem Lebensstil wird.

Verantwortung

Verantwortung

Verantwortung beginnt mit dem Bewusstsein, dass wir Gott gehören. Wir gehören nicht uns selbst — wir sind um einen Preis erkauft worden — und diese Wahrheit prägt unser tägliches Leben. Wir tragen ein tiefes Gefühl von Verpflichtung und Verantwortung gegenüber dem, der uns gerettet hat. Wie Josef leben wir in dem Wissen, dass Gottes Augen immer auf uns gerichtet sind, nicht um uns zu verurteilen, sondern um uns zu leiten und zu stärken. Dieses Bewusstsein hilft uns, Entscheidungen zu treffen, die Ihn ehren, selbst dann, wenn niemand zusieht.

Verantwortung bedeutet auch, sorgfältig mit dem Leben umzugehen, das Gott uns anvertraut hat. Unsere Worte, unsere Taten, unsere Entscheidungen und selbst unsere stillen Momente zählen. Wir können nicht sorglos oder ziellos leben. Stattdessen entscheiden wir uns für ein bewusstes Leben, im Wissen, dass unser Leben den Gott widerspiegelt, dem wir dienen. Verantwortung fordert uns heraus, ehrlich mit uns selbst zu sein, unsere Schwächen einzugestehen und in Disziplin und Integrität zu wachsen.

Wir sind Teil einer geistlichen Familie, und diese Familie bringt gemeinsame Verantwortung mit sich. Verantwortung bedeutet, füreinander da zu sein, die Wahrheit in Liebe zu sagen und anderen Raum zu geben, in unser Leben hineinzusprechen. Es bedeutet, dass wir uns nicht isolieren, sondern gemeinsam gehen, gemeinsam wachsen und einander unterstützen. Teil von Gottes Familie zu sein ist nicht nur ein Privileg — es ist eine Verpflichtung, so zu leben, dass der ganze Leib gestärkt wird.

Dieser Wert erinnert uns daran, dass unsere Entscheidungen mehr betreffen als nur uns selbst. Verantwortung schützt unseren Charakter, baut Vertrauen auf und hält unsere Gemeindefamilie stark. Sie fordert uns heraus, Ausreden hinter uns zu lassen, zuverlässig zu sein und die Verpflichtungen zu ehren, die wir eingehen. Wenn wir Verantwortung annehmen, wachsen wir zu reifen Gläubigen heran, die mit Zielstrebigkeit und Integrität leben — Menschen, die Gott Freude bereiten und Seine Gemeinde stärken.

Jüngerschaft

Jüngerschaft

Jüngerschaft steht im Zentrum unseres Auftrags. Jesus hat uns nicht nur aufgefordert, Ihm zu folgen — Er hat uns geboten, Jünger aller Nationen zu machen. Wir sind nicht nur Kinder Gottes; wir sind auch Jünger Jesu. Das bedeutet, dass unser Glaube nicht passiv ist. Er ist aktiv, bewusst und im Wachstum. Wir folgen Ihm mit Zielstrebigkeit, im Wissen, dass Jüngerschaft die natürliche Antwort eines Herzens ist, das Gott liebt.

Ein Jünger zu sein bedeutet, in den Fußspuren Jesu zu gehen. Wir studieren Sein Leben, ahmen Seine Wege nach und lernen aus Seinem Beispiel. Er ist unser Vorbild dafür, wie wir sprechen, lieben, vergeben und dienen sollen. Jüngerschaft geht nicht um Perfektion, sondern um Bereitschaft — die Bereitschaft zu lernen, sich zu verändern und Jesus zu erlauben, unser Leben Tag für Tag zu formen.

So wie wir Jesus nachfolgen, helfen wir auch anderen, dasselbe zu tun. Jeder, der zu Christus kommt, ist zu diesem gleichen Wachstumsweg eingeladen. Wir lehren sie das Leben Jesu, Seine Prinzipien und Sein Herz. Wir führen Menschen nicht nur zum Heil; wir begleiten sie, während sie im Glauben reifen. Jüngerschaft ist persönlich, beziehungsorientiert und beständig — so werden geistliche Babys zu starken Gläubigen.

Dies ist die Kultur unserer Gemeinde. Wir entscheiden uns zu wachsen und anderen beim Wachsen zu helfen. Wir weigern uns, uns mit einem oberflächlichen Christsein zufriedenzugeben. Stattdessen leben wir einen Lebensstil des Lernens, des Gehorsams und der Veränderung. Jüngerschaft stärkt uns, verbindet uns und hält unseren Blick auf Jesus gerichtet. Als Gemeindefamilie ermutigen wir einander, auf diesem Weg zu bleiben, im Wissen, dass Jesus kompromisslos nachzufolgen die größte Reise ist, die wir je antreten werden.